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SPOKA Nr. 5 / 2017

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Klares „Ja“ zur Inklusion - Bayerns Parlamentarier im Gespräch mit Vertretern des BVS Bayern

Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Bereich der Gesellschaft beinhaltet. Beim Sport ist da noch „viel Luft nach oben“, weiß BVS Bayern-Präsidentin Diana Stachowitz. Der Anspruch des BVS Bayern ist es, dass alle Menschen mit Behinderung im Freistaat Sport machen können, wo und wie sie wollen. Aber das kann nur funktionieren, wenn die Politik sich einig ist, über Parteigrenzen hinweg, und den nötigen finanziellen Rahmen schafft, um die Inklusion im Sport in Bayern voranzutreiben.

Deshalb informierte Diana Stachowitz gemeinsam mit ihrem  BVS Bayern-Team die Abgeordneten im Bayerischen Landtag auf einem Parlamentarischen Abend über Arbeitsbereiche, Ziele und Pläne der größten bayerischen Interessenvertretung für Sportler*innen mit Behinderung. Über 30 Parlamentarier folgten der Einladung, darunter auch Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die sportpolitischen Sprecher aller Fraktionen sowie viele sport- und inklusionsinteressierte Abgeordnete.
 
Inklusiver Sport brauche neben barrierefreien Sportstätten ausgebildete Übungsleiter und Trainer, und das alles gebe es nicht zum Nulltarif, betonte BVS Bayern-Vizepräsident Inklusion Alexander Grundler. Gemeinsame Sporterlebnisse von Kindern mit und ohne Behinderung wie in der erlebten inklusiven Sportschule (EISs), intensive Informationsarbeit mit dem organisierten Sport im Inklusionsnetzwerk KIKS, und die Förderung von Nachwuchstalenten im Leistungssport - all das kostet Geld. "Im Moment ist Bayern mit 30 Paraathleten auf internationaler Ebene vertreten", erklärte Georg Steibl, BVS Bayern-Vizepräsident Sport. Die Nachwuchsförderung ist im Behindertensport ebenso wichtig wie betreuungsintensiv. "Deshalb fordert der BVS Bayern von den zusätzlichen Haushaltsmitteln, die für den Leistungssport in Bayern eingestellt worden sind, einen Anteil für den bayerischen Behinderten-Leistungssport", so Präsidentin Stachowitz. Sportevents wie die Paralympics hätten immer wieder gezeigt, welche Begeisterung paralympische Sportler vermitteln. Das müssen wir unterstützen und fördern, denn so bringen wir Menschen mit und ohne Behinderung im wörtlichen Sinne spielend zusammen."
 
Irmgard Badura, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung, unterstützte die BVS Bayern-Präsidentin. Sie betonte, es sei schade, dass unsere erfolgreichen Paralympioniken in außerbayerische Olympiastützpunkte "auswanderten". Das dürfe nicht sein, sagte sie und versprach, sich hier zu engagieren. Abschließend dankte die Behindertenbeauftragte dem BVS Bayern für die Erfolge, die er für die Inklusion in Bayern schon heute erreicht hat.
 
Am Ende des Parlamentarischen Abends gab sich Diana Stachowitz zufrieden. "Das BVS Bayern-Team hat den Abgeordneten deutlich machen können, dass ihr Engagement für den Sport von Menschen mit Behinderung und Inklusion das Zünglein an der Waage ist, damit Menschen mit Behinderung in Bayern zukünftig auch im Sport mittendrin statt nebendran sein können. Es gab viele interessante Gespräche und intensive Nachfragen. Jetzt gilt es für uns, dranzubleiben, Kontakt zu halten und die Zusagen konkret zu machen. Denn von Zuspruch allein können wir nichts kaufen."
 


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