SPOKA

Anklicken und lesen:
SPOKA Nr. 4 / 2017

SPOKA Nr. 4 / 2017

Archiv


Rehabilitationssport

Zur Liste der Anbieter


Newsletter

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an


Auf einen Blick

Alle Termine auf einem Blick

Spenden

Spendenkonto

Haus Unterjoch


Sport-Index

Index für Inklusion im und durch Sport

Social Media

Facebook


Neuer Abteilungsleiter Kanu

Nach 35 Jahren im Kanurennsport und als Trainer ist Horst Schlisio der neue Abteilungsleiter Kanu.


Im Alter von 10 Jahren begann ich bei den Wander-Paddlern Havel e.V mit dem Kajakfahren und wechselte von dort zum Ruder- und Kanu- Verein Berlin 1928 e.V., um Kanurennsport zu
betreiben. In meiner Ausbildungszeit in Niedersachsen wurde ich Sportwart im Braunschweiger Kanu Club e.V. Anfang der 80ziger Jahre wechselte ich wieder zum RKV Berlin 1928 e.V. und wurde Sportwart der neugegründeten RG Berlin. 1983 heiratete ich Christel Büchsenschütz, eine Kanutin aus Hof. Aus beruflichen Gründen zogen wir 1988 zurück in die Heimatstadt meiner Frau und traten dem Faltbootclub Hof 1932 e.V. bei. Hier war und bin ich in den verschiedensten Funktionen bis zum heutigen Tage tätig. 1999 haben sich meine Frau und ich selbständig gemacht und zwei Praxen für Ergotherapie, in denen ich für den betriebswirtschaftlichen Bereich tätig bin, gegründet.

Seit 2004 habe ich mich dem Kanusport für geistig behinderte Menschen zugewandt. Als nationaler Koordinator bei Special Olympics Deutschland e.V. organisierte ich 10 Jahre lang die Kanurennen der nationalen Spiele (u.a. 2012 in München). Ich bereitete das Nationale Team für die Weltspiele 2011 und 2015 vor und war 2011 in Athen der Verantwortliche für das Team der Kanuten. Hier zählten wir zu der erfolgreichsten Sportart der Spiele. 2008 übertrug mir der heutige Präsident des DKV, Thomas Konietzko, die Aufgabe, den Aufbau des Sports für behinderte Menschen zu übernehmen. 2010 wurde das Nationalteam gegründet, welches ich als Nationaltrainer leitete. Im selben Jahr wurden wir erstmalig Vizeweltmeister und 2012 erlangten wir den ersten Weltmeistertitel. 2013 führte ich das Team letztmalig zu einer Weltmeisterschaft, die mit einem Weltmeistertitel und einem dritten Platz abgeschlossen werden konnte. In dieser Zeit wurden mehrere internationale Medaillen und Titel gewonnen. Eine schwere Erkrankung beendete meine aktive Tätigkeit im DKV. Hier bin ich momentan in der beratenden Funktion tätig und verfüge über ein gut funktionierendes Netzwerk. In meinem Heimatverein bin ich weiterhin tätig und habe mich dem Inklusionsgedanken zugewandt. Ich gründete eine Gruppe in der behinderte Sportler und Schüler einer Hauptschule gemeinsam, regelmäßig Kanusport betreiben. Auch hier erreichten zwei Athleten gemeinsam Gold und Silber bei den Weltspielen 2015.
 
Nach 35 Jahren im Kanurennsport und als Trainer steht heute für mich der Sport mit behinderten Menschen im Vordergrund, egal ob im Para- oder Specialsport.
 
Für diese Tätigkeit im BKV erhielt ich 2007 die Ehrennadeldes Verbandes, sowie die Ehrenmedaille. Der Bezirksregierung von Oberfranken für mein soziales Engagement im Sport für behinderte Menschen. Im September 2016 wurde mir der Verdienstorden am Band, der Bundesrepublik Deutschland  verliehen. Die Übergabe fand am 17.03.2017 in Bayreuth statt.
 
"Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die behinderten Sportler gemeinsam mit den Jugendlichen des Faltbootclubs trainieren. Er hat ein Vorzeigeprojekt auf dem Gebiet der Integration geschaffen. Dazu gehört auch, dass seit 2012 Schüler der offenen Hausaufgabenbetreuung der VHS Landkreis Hof an der Hofecker Mittelschule zusammen mit den Jugendlichen aus dem TPZ Unified -Rennen bestreiten. (Zitat: Deutscher Kanu-Verband)"
 
Ich weiß um die schwere meiner Aufgabe hier im Verband. Dennoch möchte ich mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ich sehe meine Aufgabe in der Neuausrichtung  und dem Aufbau zukunftsorientierter Strukturen im Kanusport für behinderte Menschen und Förderung des Leistungssports.
 
Behinderte Menschen sind ein Bestandteil unserer Gesellschaft und sie gehören in unsere Mitte. Eine Behinderung kann jeden von uns treffen, gut wenn man dann Freunde, besser eine Familie hat und das sind wir Kanuten doch. 

Horst Schlisio














 


Zurück



Partner

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Sozialverband VdK Bayern

vbw - Die bayerische Wirtschaft

Wertebündnis Bayern

Deutscher Behindertensportverband e.V.

Elektro Hieber
Pohlig
Berufsbildungswerk Rummelsberg

Tipico Wetten

TOGU