Gelungener Frauenaktivtag im Bezirk Niederbayern

Viel Mühe und Herzblut hat Anita Menacher, unsere Fachwartin hineingesteckt in ihren Frauenaktivtag 2015 Nicht nur Übungsleiter, sondern auch aktive Teilnehmer aus deren Gruppen wurden über die Fitness von heute informiert.

Dr. Peter Kolmsee, unser Bezirkssportarzt beleuchtete die medizinischen Aspekte des modernen Fitnesstrainings mit dem Fazit, nur dosiertes Ausdauertraining zusammen mit begleitendem Krafttraining ermöglicht die Erfolge, die sich jeder wünscht. Er überraschte mit einigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, z.B. dass Botenstoffe, die von der Muskulatur gebildet werden, Wirkungen zeigen; brachte Beispiele aus dem Ausdauertraining und dessen Wirkung gegen Krankheiten, ging auf die Gefahren des Bauchfettes als Ursache und Mitwirkung von Krankheiten ein. Wissenschaftlich erwiesen sei auch, dass es nur sehr wenige Vorsorgeprogramme gäbe, die wirklich Vorsorge bringen.
Natürlich dürfe man die gesunde ausgewogene Ernährung nicht vergessen, vor allem sei Grundlage die Energiebilanz, was aber nicht bedeute, keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, da der Körper sie in Maßen brauche. Ausdrücklich warnte er vor Aufbaupräparaten, die sogar teilweise gespritzt werden und sich im Körper einlagern und irgendwann zu Problemen führen.

Aus seiner Erfahrung wusste er viel zu berichten als Arzt, aber auch als Privatperson mit seinem gezielten Programm zur Gewichtsabnahme und zum Muskelaufbau bzw. Muskulaturerhalt: Konsequenz und Durchhaltevermögen sind das A und O.
Eine andere Art des Krafttrainings stellte Charlotte Dowrtiel in ihren Ausführungen zum maxxF-Programm vor: dies kann auf kleinstem Raum ohne jegliches Gerät durchgeführt werden. Grundlage ist DER eigene Körperwiderstand und die eigene Muskelkraft, die hier individuell genutzt werden, um Muskulatur zu stärken, daneben wird die Dauer je Übung festgelegt durch eine Zeitvorgabe mit 30, 45 oder 60 Sekunden..
Begonnen wird mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad der Übung und höchster Muskelanspannung, um bei Nachlassen der Kräfte auf einen geringeren Schwierigkeitsgrad zu wechseln. Dadurch kann keine Überlastung entstehen, jeder arbeitet nach seinen körperlichen Voraussetzungen.

Nach dem Mittagsimbiss wurde den Teilnehmern mit "Drums Alive" ein Part geboten, der keine Wünsche offen lässt: Judith Huber verstand es, mit der Auswahl des Trainings und der mitreißenden Musik, alle Teilnehmer zu begeistern, wobei Konzentration und Ausdauer nicht zu kurz kamen.
PowerVit mit dem Pezziball als letzte Einheit zeigte, wie ein effektives Bewegungsprogramm zur Rumpfstabilisierung führen kann, und dies mit langsamen, aber intensiven Übungen, die im Schwierigkeitsgrad je nachindividueller körperlicher Voraussetzung gesteigert werden konnte.
So blieb Anita Menacher nur noch, sich bei allen für die rege Teilnahme zu bedanken sowie bei den Referenten, in der Hoffnung, dass die Begeisterung weitergetragen wird  zur Gesundheit unserer bisherigen und neuen Mitglieder. 
 
Charlotte Dowrtiel
 


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