Bezirkswandertag in Waldkraiburg

Als überörtlichen Beitrag zum sechzigjährigen Vereinsjubiläum hat der Reha Sportverein Waldkraiburg am 20.05.17 die Veranstaltung “Bezirkswandertag” des Behinderten und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern für den Bezirk Oberbayern ausgerichtet.

Der Ausschreibung und den individuellen Einladungen des Reha SV sind fünf Vereine in unterschiedlicher Anzahl an Sportlern gefolgt.
Erster Vorsitzender Rudi Jank konnte Sportfreunde aus Mühldorf/Altötting, Hausham/Schliersee, Moosburg, Pullach und Tacherting sowie die eigenen zahlreich erschienen Vereinsmitglieder begrüßen.
In ihrem Grußwort überbrachte Dritte Bürgermeisterin Inge Schnabel die Grüße der Stadt und wünschte dem Verein eine gute Zeit und erfolgreiches Gelingen der Veranstaltung. "Ich danke dem Rehasportverein Waldkraiburg für sein Engagement, das wieder einmal mehr dazu beiträgt, die Sportstadt Waldkraiburg nach außen bestens zu vertreten" so Inge Schnabl weiter.
Als Vertreter des BVS-Bezirks Oberbayern dankte der Bezirksschatzmeister Hans-Dieter Scheikl der Vereinsführung für ihre Bereitschaft, eine derartige Veranstaltung auszurichten.
 
Nach einer fachgerechten Aufwärmphase durch unsere Übungsleiterin Cherie Kluge konnte Veranstaltungsleiter  Rudi Jank vier Gruppen auf ihre Rundtouren schicken.
Maria Trost führte die teilnehmerstärkste Gruppe über 5 KM im sogenannten Eichelgarten und Daimlerwald im Norden der Stadt, unterstützt wurde sie von Dagma, Marianne und Adi.
Unterwegs erfuhren die Teilnehmer interessantes und wissenswertes über den Wald und seine Geschichte.
Cherie Kluge, führte  die Walker, unterstützt von  Walter und Michael, über die mittlere Strecke mit sieben KM über die Schilcher Linie, zwischen östlicher Wohnbebauung und Industriegebiet, hier wurde den Gästen die Geschichte des Waldes und seiner noch bestehender baulicher Reste aus vergangener Zeit erklärt, bevor es dann quer durch die Stadt zum Industriemuseum "Bunker 29” ging.
Hier erhielten die Besucher einen Einblick in die Industrie- und Stadtgeschichte.
Museumsführer Rainer Zwislsperger verstand es bestens, sein Wissen an die interessierten Zuhörer zu vermitteln. Das schöne an der Führung, "man konnte alle Eindrücke sehen, hören, spüren, riechen und sogar schmecken" so eine Teilnehmerin nach der Führung.
 
Die dritte Gruppe mit vierzehn Wanderlustigen unter der Obhut von Peter und Wolfgang machte sich auf den Weg für die zehn KM Tour Richtung "Schilcherlinie" und durch das Industriegebiet zum  Bahnübergang "Mühldorf-Rosenheim". Der "Alte Bahnhof" war ein sehr interessanter Anlaufpunkt, weil hier die Keimzelle Waldkraiburgs ist. Weiter führte der Weg über die Bahnhofstrasse ins Schulzentrum, an der Kletterhalle des Alpenvereins und an der  Schulschwimmhalle vorbei zur Verpflegungsstelle am Aussichtspunkt.  Mit kühlen Getränken und frischem Obst wurden die Wanderer von Peter mit seinen Helfern empfangen. Die Erholungspause wurde mit einer schönen Aussicht nach St.Erasmus, hinüber über das Inntal bis zum Kraiburger Schloßberg und den sanft geschwungenen Innkanal genossen. Nach der kurzen Rast an der eingerichteten Pausenstation ging es über die Hangkante, am neuen Kreisverkehr vorbei ins westliche Stadtgebiet. Über den "Grünen Ring" erreichte die Gruppe den Stadtpark mit seinem Pavillion, dem Teich und den beiden "Ölbergen". Nun war es nicht mehr weit bis zum Siemenspark.
 
Hungrig, durstig und vielleicht auch ein wenig erschöpft erreichten alle den Ausgangspunkt am Waldkraiburger Eisstadion.
 
Die Stadiongaststätte versorgte die Wanderer mit Speisen und erfrischenden Getränken nach der sportlichen Leistung. Vor der Verabschiedung der Gäste konnte erster Vorstand Rudi Jank noch vier Ehrungen aussprechen. Die älteste Teilnehmerin mit 86 Jahren kam aus Schliersee, der älteste Teilnehmer mit 92 Jahren aus der Nachbarstadt Mühldorf. Beide bekamen ein persönliches Geschenk. Für die teilnehmerstärksten Gruppen gab es einen Gleichstand. Moosburg und Mühldorf hatten mit jeweils neun Teilnehmern die gleiche Anzahl. Für beide hatte der Veranstalter Gastgeschenke zu vergeben, die für den Vereinssport geeignet sind. Zufrieden, dass den Teilnehmern bestes Wanderwetter beschieden war, die Veranstaltung ohne Probleme dank fleißiger Helferinnen durchgeführt werden konnte und über die durchweg positive Resonanz der Teilnehmer, schloss der Vorsitzende am frühen Nachmittag den Wandertag und wünschte den Gästen gutes Nachhause kommen.
 
Bericht: Rudi Jank
Fotos: Michael Bartesch
 


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