Judo Verbindet!

Für die Judoka ging es heiß her im November. Sowohl der Anfängerkurs für Kinder und Jugendliche mit Handicap, sowie auch der Workshop für Judo-Elite Bayerns waren ein voller Erfolg. Wie die Lehrgänge verlaufen sind könnt ihr in unseren Berichten lesen.

Anfängerkurs

Erstmals veranstaltete der BVS Bayern am 14. und 15. November ein Judo-Wochenende in Unterschleißheim bei München speziell für Kinder und Jugendliche mit Handicap. Im Dojo des SV Lohhof trafen sich hierzu 15 Teilnehmer/-innen aus ganz Bayern im Alter von 6 bis 15 Jahre, um gemeinsam Judo zu trainieren. Hinzu kamen noch Gäste aus NRW und Baden-Würtenberg.
Für sehgeschädigte und blinde ist Judo schon seit 1992 fester Bestandteil der Paralympics. Aber der Kreis derjenigen, die sich in dieser Sportart messen können, beschränkt sich nicht nur auf diese Zielgruppe. Ganz gleich ob mit einer körperlichen oder geistigen Einschränkung kann Judo über alle Grenzen hinweg betrieben werden. Daher war der Kreis der Kinder und Jugendlichen, die sich in Unterschleißheim trafen bunt gemischt. Geleitet wurden die verschiedenen Traningseinheitenvon Spitzentrainern aus em Raum München. Gerhard Steidele (8. Dan) fand sich am Sonntag zum Training ein und begeisterte alle mit seiner über 50jährigen Judo-Erfahrung. Neben Gerhard hatten sich auch Christian Zeilermeier (5. Dan) und Stefan Axt (4. Dan) für dieses Wochenende viel Zeit genommen, um ihr Wissen und ihre Begesiterung an dieser fastzinierenden Sportart an andere weiter zu geben. Tatkräftig unterstützt wurde das Trainerteam von Anita Gleissner, sowie Kristel und Jörg van Melle.
Auf dem Programm stand neben viel Spass und Freude auch das Kennenlernen von grundlegenden Judo-Techniken. Kleinere Übungskämpfe und Wettkampfspiele rundeten dieses wirklich tolle Wochenende ab. 




Judokader Bayern

Die Elite des bayerischen Judokaders im G-Judo hat sich nach Einladung des Behinderten- und Versehrtensportverband Bayern (BVS) zum gemeinsamen Training beim MTV Ingolstadt getroffen. 25 Athleten folgten der Einladung. Das größte Team stellten die Sportler von den Sportfreunden Harteck/ Heilpädagogischen Centrum Augustinum München gefolgt vom MTV Ingolstadt, ASV Rott und dem SV Nittendorf. Das Training wurde von der Fachübungsleiterin-B, Haltung und Bewegung, Gülfidan Franz mit koordinativen Aufwärmtraining und Konditionseinlagen eingeleitet. Den anschließenden Judopart, Übergang Stand-Boden, übernahm der ehemalige Bundesligakämpfer Peter Franz. Nach einer kurzen Mittagspause, zubereitet von Jürgen Klinger, konnten Kampfsituationen von Christian Zeilermeier (5.Dan) und Hansjörg Bauer (1.Dan) eingeübt werden. Die Gesamtleitung übernahm der Spartenreferenten Christian Zeilermeier sowie der Sportkoordinator G-Judo des Bayerischen Judoverbandes Alwin Brenner. Als Gastgeber fungierte der stellvertretende Referent für Integration und Judo für Behinderte Hansjörg Bauer. Die Vorbereitung wurde als letzter Schliff für die anstehende Deutsche Meisterschaft in Berlin gesehen. Dabei wurde im direkten Aufeinandertreffen der Athleten die Zuordnung in den einzelnen Gewichtsklassen ausgekämpft und von den Verantwortlichen bewertet. Nach einem letzten ärztlichen Check, von Dr. Wolfgang Falb vor Ort, können die Bayernteams gut gerüstet ihre Reise am 13. November in die Bundeshauptstadt antreten.



 


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