Deutsche Meisterschaften im Parakanu

Elmar Sternath gewinnt Silber bei den Deutschen Parakanu-Meisterschaften am ersten Septemberwochenende in Oberschließheim.


 
(Fotos U.Zimmermann: li. Elmar Sternath, re. Leander Kress)

Für die Einer-Rennen der Parakanuten waren nur wenige Meldungen zu den Deutschen Meisterschaften eingegangen. Einige Sportler hatten nach den Paralympics ihre Laufbahn beendet oder mussten – wie Anke Molkenthin von der KRV München – verletzungsbedingt absagen. Insgesamt zeigten Sportler aus sieben Vereinen in Oberschleißheim auf die Olympia-Regattastrecke spannende Rennen.
Erfolge gab es auch für die Sportler aus den Reihen des Bayerischen Kanu-Verbandes/Behindertensportverbandes Bayern: Elmar Sternath (KRV München) gewann in einem starken Lauf die Silbermedaille in der KL1. In der KL3 ganz allein am Start war der Augsburger Leander Kress. Der erst 16-Jährige behauptete sich hervorragend in einem gemeinsamen Rennen mit den etablierten Athleten der KL2 und musste sich nur Ivo Kilian (Hallescher KC) geschlagen geben.
Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe trotz des Regens und feuerten die Athleten begeistert an.
Erstmals starteten die Parakanuten im Rahmen der Deutschen Meisterschaften Kanurennsport im Mixed-Zweier. Dabei sitzen behinderte und nichtbehinderte Kanuten gemeinsam im Boot. Das inklusive Angebot wurde sehr gut angekommen. Die prominenteste Bootsbesatzung waren die Medaillengewinner Edina Müller (Paralympics-Silber in Rio) und Ronny Rauhe (Olympia-Bronze in Rio). Sie gewannen dieses Rennen gegen die Konkurrenz erwartungsgemäß. Der Potsdamer Rauhe hatte spontan zugesagt, als die Rollstuhlfahrerin Edina Müller (Hamburger KC) ihn bei den Weltmeisterschaften in der Woche zuvor gefragt hatte, ob er mit ihr in diesem Rennen an den Start gehen würde.
Christel Schlisio

Aktuelle Info:
(uz) Bei den kommenden Paralympics 2020 in Tokio erhält Parakanu weitere 30 Startplätze für drei Rennen im Va´a (Auslegerkanu). Einige Sportler hatten bereits mit dem Training aufgehört, nachdem diese Disziplin in Rio nicht zum paralympischen Programm gehörte. Jetzt besteht die Chance, dass die Teilnehmerzahlen an künftigen Wettkämpfen wieder steigen.
 


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