Die Munich Rugbears verteidigen erneut ihren Titel

Es kracht und rumst, unerbittlich wird um jeden Raumgewinn auf dem Spielfeld gekämpft. Am 18. Juni war es wieder soweit. Die bayerischen Mannschaften im Rollstuhl-Rugby waren gefordert in der Halle des TSV Milbertshofen in München ihren Meister zu küren.

Der amtierende Titelträger, die Munich Rugbears, musste sich dabei im Rahmen eines offenen Turniers den Herausforderern, den Augsburg Chairiots, den Bulls aus Tübingen, sowie den Prag Robots stellen.
Gleich zu Beginn des Turniers trafen die Heimmannschaft aus München und die Augsburger aufeinander. Durften sich die Chairiots im Vorfeld auf Grund der guten Weiterentwicklung des Mannschaftsgefüges noch Chancen auf den erstmaligen Gewinn des Titel ausrechnen, so mussten sie nun mit dem kurzfristigen Ausfall eines Leistungsträgers stark geschwächt antreten.

Die Rugbears, gewohnt stark besetzt mit ehemaligen und aktiven Nationalspielern, dominierten daher von Anfang an und starteten mit einer deutlichen Führung ins Spiel.  Auch Dank ihres stark aufspielenden Highpoint Nachwuchsspielers ließen die Münchner keine Zweifel aufkommen, dass sie den Titel in der Landeshauptstadt behalten wollten.

Nach den ersten Spielen zeichnete sich schnell ab, dass in diesem Jahr der Titel in einem Finalspiel zwischen den Prag Robots und den Munich Rugbears wird ermittelt werden.

Die Mannschaft aus Tschechien hatte zuvor ihre beiden Spiele gegen Augsburg und Tübingen ungefährdet gewonnen. Sowohl die Bulls, die sich zwar noch einmal spielerisch im Laufe des letzten Jahres gesteigert, konditionell aber noch ihre Schwächen hatten, als auch die Chairiots, die es im Spielverlauf nicht schafften den Ausfall ihres Highpointers zu kompensieren, konnten jeweils nur in den ersten Vierteln den auch physisch überlegenen Robots Paroli bieten.

Auch wenn die Augsburger durch eine konstante Leistung den Gegner lange zum Einsatz ihrer stärksten Linie zwangen, war die Mannschaft aus Prag zu jeder Zeit in der Lage den Spielstand zu kontrollieren.
Im Finalspiel kam es dann zu einem offenen Schlagabtausch der beiden bis dorthin ungeschlagenen Mannschaften, zunächst mit einem leichten Vorteil für die Gäste.

Lagen die Münchner im ersten Viertels noch mit fünf Toren zurück, gelang es den Rugbears jedoch durch konsequentes Pressing den Gegner zu Fehlern zu zwingen und sukzessive eine 3 Tore Führung bis zum Ende des dritten Viertels zu erspielen.

Mitte des letzten Viertel schienen sich die Robots, auf Grund eines 5 Tore Rückstands, mit der drohenden Niederlage abgefunden zu haben und nutzten die verbleibende Zeit um ihren jungen Nachwuchsspielern weitere Spielzeit zu geben.

Am Ende verteidigten die Munich Rugbears mit 47-39 verdient ihren Titel und wurden „Bayerischer Meister 2016“.

Leider konnten, trotz intensiver Bemühungen, die Vereine aus Nordbayern keine konkurrenzfähig Mannschaft melden, sodass ein besonderer Dank den nicht-bayerischen Mannschaften gilt. Durch Ihre Teilnahme konnte dennoch ein Turnier, mit über weite Strecken hart umkämpften Spielen, organisiert werden.

Bericht: Robert Teichmann





 


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