Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V.

Vom Versehrtensport zum Inklusionssport
1952 gemeinsam mit dem VdK als "Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Versehrtensport" gegründet, deckt der BVS Bayern heute ein breites sportliches Spektrum ab - von der Vorbereitung der Nachwuchsathleten auf die Paralympics über inklusive Jugendfreizeiten und Sportfeste für Menschen mit und ohne Behinderung bis hin zum Rehabilitationssport. Mit mehr als 35.000 Mitgliedern in über 480 Vereinen zählt der BVS Bayern inzwischen zu den größten Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbänden in Deutschland.
Mit seinen zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Landes- und Bezirksebene hat es sich der BVS Bayern zur Aufgabe gemacht, den Inklusionsgedanken im Sport weiter zu verbreiten, um für Menschen mit Behinderung wohnortnahe Sportmöglichkeiten in allen Sportvereinen zu schaffen.

PDF DownloadFestschrift 60 Jahre BVS Bayern
 

Geschichtliche Entwicklung

Die Anfänge
In Bayern fanden ab 1946 die ersten geregelten Übungsstunden für Versehrte statt. So gab es in München z. B. Schwimmabende, und im übrigen Bayern wurden Übungsstunden mit unterschiedlichen Inhalten angeboten. Bereits 1948 wurden vom VdK Bayern am Wendelstein die ersten Versehrten-Skiwettkämpfe mit über 100 Aktiven, 1949 schon mit über 250 Aktiven ausgerichtet. In enger Zusammenarbeit mit dem VdK Bayern wurden bis 1950 insgesamt 48 Vereine und Gruppen mit über 2.100 Kriegsversehrten gegründet, deren Vertreter am 21. Juni 1952 offiziell die "Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Versehrtensport" gründeten.
 
1952 bis 1961
Im Laufe des ersten Verbandstages in München-Grünwald wurde die ABV in "Bayerischer Versehrtensportverband e.V." umbenannt. Nach zahlreichen Gesprächen wurde den "Versehrtenleibesübungen" im Mai 1956 die Anerkennung ausgesprochen und so die finanzielle Unterstützung durch die Versorgungsverwaltung gesichert. In diese Zeit fielen auch Meilensteine, wie die Erstausgabe von "der sportkamerad" (1954), die Bestätigung des ersten Landesfachwartes, die Ausbildung zahlreicher Übungsleiter und Ärzte sowie der Beschluss, den Kinder- und Jugendsport zu fördern.
 
1962 bis 1971
Beim 5. Verbandstag im Mai 1962 kristallisierten sich als vordringliche Aufgaben des Verbandes die stärkere Betreuung der Jugend und die Errichtung eines eigenen Versehrten-Sportheims heraus. Diese Betreuung der Jugend wurde dem BVS 1963 auch vom Kultusministerium übertragen, das - einmalig in Deutschland - auch die anfallenden Kosten trägt. Das Versehrtensportheim wurde am 21. Januar 1967 in Unterjoch eröffnet. Noch im selben Jahr fanden dort die ersten Ski-, Verwaltungs- und Lehrwarte-Lehrgänge statt.
 
1972 bis 1981
Nach 20-jährigem Bestehen war der BVS in diesen Jahren sowohl finanziell besser gestellt als auch in seinen Aktivitäten gefestigt. Auf Grund der starken Zunahme der zivil- und unfallbehinderten Mitglieder erhielt der Name BVS 1976 den Untertitel "Fachverband für Sport treibende Behinderte". Im selben Jahr nahmen drei bayerische Sportler/innen an den "Weltspielen der Behinderten" in Toronto teil und wurden von Ministerpräsident Goppel für insgesamt acht Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille geehrt. Ab 1978 begann sich der Übergang vom Versehrten- zum Behindertensport abzuzeichnen, denn 1980 stellten die Zivil- und Unfallbeschädigten bereits 48 % der Mitglieder.
 
1982 bis 1991
Ein weiteres Zeichen für die Integration der Jugend und aller Zivilbehinderten sowie für die geänderte Mitgliederstruktur setzte der 11. Landesverbandstag im Mai 1984 in Beilngries, als der Name BVS in den bis 2008 gültigen Namen "Behinderten- und Versehrten-Sportverband Bayern" geändert wurde. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Zukunft des BVS war der Beschluss des BLSV-Präsidiums vom Oktober 1990, in dem festgeschrieben wurde, dass die BLSV-Vereine den Präventionssport und die BVS-Vereine den Rehabilitationssport anbieten.
 
1992 bis 2000
Die Frage "Wo steht der Behindertensport?" hat der BVS Bayern klar und deutlich beantwortet: Mitten im Leben! In Kooperationen mit den großen Fachverbänden des BLSV, dem Bayerischen Fußballverband, dem Bayerischen Schwimmverband, dem Bayerischen Leichtathletikverband, dem Bayerischen Turnverband, dem Bayerischen Sportkeglerverband, der LAG Bayern, dem Kuratorium für Therapeutisches Reiten, dem Kneipp-Bund LV Bayern und dem Bayerischen Schützenbund versucht der BVS Bayern, das Knowhow dieser großen Verbände für seine Sportler mit zu nutzen.
 
2001 bis 2004
Der Zeitraum zwischen 2001 und 2004 bildete eine Phase des personellen Umbruchs und der Suche nach einer neuen Struktur. Viel öffentliche Aufmerksamkeit genoss der BVS Bayern bei seiner 50-Jahr-Feier am 8. Juni 2002 in Bayreuth. Unter der Regie von Ski-Ass Christian Neureuther brannte ein Feuerwerk sportlicher Darbietungen ab, das ein Kaleidoskop von den Anfängen des Versehrtensports bis hin zum Hochleistungssport zeichnete.
 
2004 bis 2009
Bei den 12. Sommer-Paralympics in Athen verbesserte das deutsche Team seine Leistungen enorm, und die bayerischen Sportlerinnen und Sportler trugen hierzu Einiges bei: 5 x Gold, 3 x Silber und 7 x Bronze.
Vollen Einsatz zeigten die Sportlerinnen und Sportler des BVS Bayern auch bei den Winter-Paralympics in Turin. Insgesamt konnte sich Deutschland mit 8 x Gold, 5 x Silber und 5 x Bronze den 2. Rang in der Nationenwertung sichern. Sämtliche Goldmedaillen, 1 Silbermedaille und 4 x Bronze gingen auf das Konto der bayerischen Athletinnen und Athleten.
Beim 17. Landesverbandstag 2008 unter dem Motto KEINE ZUKUNFT! stimmten die Delegierten der zeitgemäßen Namensänderung des Verbands in "Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern" zu.
Das sportliche Highlight des Jahres 2008 setzten die Paralympics in Peking, hier glänzten die bayerischen Sportler/innen mit 2 Gold-, 7 Silber- und 1 Bronzemedaille - allen voran der Radrennfahrer Wolfgang Sacher, der alle drei Medaillenfarben gewann.
 
2009 - 2012
Aus Integrationssport wird Inklusionssport - mit dieser begrifflichen Neuerung trägt der BVS Bayern einer Entwicklung Rechnung, die mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Deutschen Bundestag und im Bundesrat im März 2009 ihren Lauf genommen hat.
Im aktiven Sport standen die Sterne für den BVS Bayern hervorragend, vor allem bei den X. Winter-Paralympics in Vancouver, wo die bayerischen Athletinnen und Athleten das Gros der Medaillengewinner im DBS stellten. Verena Bentele übertraf mit fünf Goldmedaillen im Skilanglauf und Biathlon nicht nur alle Erwartungen, sondern auch ihre Mannschaftskameraden/innen. Der Skifahrer Gerd Schönfelder stockte mit vier Gold- und einer Silbermedaille seine bisherigen Erfolge auf insgesamt 22 paralympische Medaillen auf und avancierte damit zum erfolgreichsten Paralympics-Sportler aller Zeiten.
Ein in Deutschland bisher einzigartiges Projekt startete der BVS Bayern im Herbst 2011 mit dem Berufsbildungswerk Wichernhaus Rummelsberg. In der Ausbildungsstätte nahe Nürnberg können leistungssportorientierte Nachwuchsathleten mit Behinderung einen Schulabschluss erwerben oder eine Ausbildung absolvieren und gleichzeitig ihr Trainingsprogramm ableisten.
Mit seinen zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Landes- und Bezirksebene hat es sich der BVS Bayern auch im Jahr 2012 zur obersten Aufgabe gemacht, den Inklusionsgedanken im Sport weiter zu verbreiten, um für Menschen mit Behinderung wohnortnahe Sportmöglichkeiten zu schaffen.
 
2013
Die 1. Gehörlosen-Ski-Weltmeisterschaft fand in Bayern statt, ausgerichtet vom Ski-Klub Nesselwang unter seinem 1. Vorsitzenden Karl Schmid.
Mit Unterstützung des BVS Bayern führte die Bayerische Landesstelle für den Schulsport (LASPO) erstmals einen Lehrgang zur Inklusion von Schülern mit Behinderung im Sportunterricht an Regelschulen durch. Der BVS Bayern wurde zudem Mitglied im Bayerischen Aktionsbündnis für den Schulsport e.V.
Der Bayerische Sportpreis 2013 in der Kategorie „Jetzt-erst-recht-Preis“ für die vorbildliche Überwindung eklatanter Schwierigkeiten im Sport ging an Birgit Kober (TSV Forstenried). Bei den IPC-Weltmeisterschaften in Lyon (Frankreich) sicherte sie sich nach ihrer Goldmedaille im Speerwurf einen zweiten Titel im Kugelstoßwettbewerb der Klassen F32/33/34.
Die Präsidenten der Bayerischen und Deutschen Verbände Behindertensport, Kanu und Rudern schrieben mit ihrer Unterschrift Geschichte und setzten damit ein sportpolitisches Zeichen: Sie unterzeichneten eine Absichtserklärung zur Gründung eines gemeinsamen Paralympischen Trainingsstützpunkts (PTS) „Para-Rowing/Paracanoeing“ auf der Regattaanlage in Oberschleißheim (Leistungszentrum München). Der Vertrag ist gleichzeitig ein einmütiges Bekenntnis zur Regattaanlage Oberschleißheim.
Zum ersten Mal beteiligte sich der BVS am Allgäuer Sozialforum und stellte dabei sein Leistungsspektrum vor. Auch im Landessportbeirat etablierte sich der BVS Bayern weiter. Hier wurde über die Entwicklung im Sport und die Jugendförderung bzw. den Leistungssport diskutiert.
Große Erfolge im Sport: Anna Schaffelhuber (BSV München) gewann den Gesamt-Weltcup im Ski Alpin sitzend bei den Frauen. Einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze waren ihre Ausbeute bei den Weltmeisterschaften in La Molina (Spanien). Franz Hanfstingl (BRSV Rosenheim) holte zudem überraschend die Goldmedaille im Abfahrtsrennen (sitzend).
Der 19-jährige Regensburger Christian Mathes (SG BeNi) sicherte sich in Duisburg bei seiner ersten WM-Teilnahme die Bronzemedaille im Paracanoeing. Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Montreal holte die junge Elena Krawzow (19 Jahre, BVSV Nürnberg) in der Startklasse S13 Gold über 100 m Brust, Bronze über 50 m Freistil und jeweils 4. Plätze über 100 m Freistil und 200 m Lagen. Paracycling-As Michael Teuber (BSV München/RSG Augsburg) konnte in Baie-Comeau/Kanada seine Titel zwar nicht verteidigen, gewann aber Silber im Straßenrennen und beim Zeitfahren.
Mit der Internationalen Deutschen und Tschechischen Meisterschaft, der Bayerischen Landesmeisterschaft und dem Prien City Cup Germany feierte der Segelclub Prien am Chiemsee eine ganze Woche lang ein großes Segelevent. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer übernahm die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung mit Sportlern mit und ohne Handicap aus ganz Europa.

2014
Nach längerem Vorlauf wird seit dem 15. Januar 2014 das Siegel „Sport pro Reha in Bayern“ durch den BVS Bayern verliehen. Das Qualitätssiegel erhielt als erster Verein das „Netzwerk Knochengesundheit Erlangen e.V.“ für seine besonders kompetente Rehabilitationssportgruppe. 2014 gibt es die Auszeichnung ausschließlich für die Indikation „Sport mit Osteoporose-Erkrankten“, weitere Indikationen sollen im Jahresrhythmus hinzukommen.
Stolz war der BVS Bayern auf diese Wahl: Rekord-Paralympicssiegerin Verena Bentele wurde zur Behindertenbeauftragten der Bundesregierung ernannt. Kurze Zeit später nahm das Internationale Paralympische Komitee (IPC) sie in seine Hall of Fame auf. Einen großen Erfolg gab es auch in der bayerischen Politik zu verzeichnen: Staatsministerin Emilia Müller ernannte Irmgard Badura zur hauptamtlichen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung der Bayerischen Staatsregierung.
Nach der Landtagswahl konstituierte sich auch der Sportbeirat des Bayerischen Landtags neu. Der Behindertensport hat hier auch in der neuen Amtsperiode mit Hartmut Courvoisier einen starken Vertreter. Der BVS Bayern-Präsident wurde in die Ausschüsse für Leistungs- und Spitzensport, für Finanzen sowie für Vereinsentwicklung berufen.
Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. – unterzeichnete wieder eine Vereinbarung mit dem BVS Bayern, in der sie Unterstützung zur sportlichen Förderung zusagt. So stellt die vbw finanzielle Mittel das Preisgeld zur Wahl des BVS Bayern-Sportler des Jahres und für weitere Projekte zur Verfügung.
Fünf Wettbewerbe und fünf Mal Gold für die nervenstarke Anna Schaffelhuber bei den Paralympics in Sotschi! Damit schrieb sich die 21-jährige Jura-Studentin vom TSV Bayerbach schon bei ihren zweiten Paralympics in die Rekordlisten ein. Für den BVS Bayern waren es die einzigen Medaillen. Aber auch am Paralympischen Jugendlager in Sotschi waren Jungs und Mädels aus dem Freistaat mit Begeisterung dabei. Die unglaubliche Leistung von Anna Schaffelhuber würdigte der BVS Bayern, indem er sie anlässlich der BR WinterStars zu seiner Sportlerin des Jahres 2014 kürte. Der Nachwuchsförderpreis 2013 ging an das Paralympic Future Team um Landestrainer Karl Lotz.
Die Unterzeichnung des gemeinsamen richtungsweisenden Kooperationsvertrages zwischen dem Bayerischen Sportschützenbund, dem Oberpfälzer Schützenbund und dem BVS Bayern soll Schützenvereine ermutigen, sich in ihrem Sportangebot für Menschen mit Behinderung zu öffnen. Mit der Vereinbarung wurde auch das Regelwerk der Wettkämpfe den Regularien des BVS Bayern angepasst.
Nach der ausgezeichneten Resonanz des Pilotlehrgangs 2012 unterstützte der BVS Bayern die Bayerische Landesstelle für den Schulsport erneut bei der Durchführung des Lehrgangs „Voll dabei – Führerschein für den Inklusionssport“. 20 Pädagogen aus verschiedenen Schularten wurden im Sport- und Freizeitzentrum Haus Unterjoch fit für den Inklusionssportunterricht gemacht. Sie erfuhren, wie man gemeinsames Sporttreiben unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen vielseitig und erlebnisreich gestalten kann.
Denise Schindler, BVS Bayern-Sportlerin des Jahres 2011, rief bereits 2013 das Projekt „EISs auf Rädern“ ins Leben. Mit großem persönlichen Engagement, den Startgeldern des Radrennens „Endura Alpen-Traum“ und weiteren Spenden sammelte sie Geld, um die EISs-Gruppe des TSV Oberhaching mit einem neuen Sportrollstuhl zu unterstützen. Im zweiten Durchgang werden Spendengelder für ein Handbike für den SC Wernsbach-Weihenzell gesucht.
Viel Neues brachte auch das zweite Halbjahr: Der langjährige Landesgeschäftsführer des BVS Bayern, Klaus-Dieter Boede, ging in den wohl verdienten Ruhestand. Seine Position übernahm der 35-jährige Martin Maciejewski.
Zum zweiten Mal verlieh der Verband einen Medienpreis für Aufklärungsarbeit im Behindertensport anlässlich der Elektrorollstuhlhockey-Weltmeisterschaft im Eisstadion in München. In der Kategorie Schreibmedien Print und Online erhielt Anna Dreher ihre Trophäe und das von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) gespendete Preisgeld für ihren Beitrag „Wie, du bist schon fertig?“ in der Süddeutschen Zeitung im November 2013. „Außer Puste“ von Philipp Woldin und Eva Thöne gewann den zweiten Preis in der Kategorie Schreibmedien. Der Artikel erschien im Oktober 2013 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Preisträgerin in der Kategorie Hörfunk und Fernsehen wurde Silke Keul mit ihrem Beitrag „Der wahre Olympische Gedanke - Ein Jahresrückblick auf die Special Olympics 2013“ auf Sky Sport News HD am 23.12.2013 im Nachrichtenblock.
Es gab auch großartige sportliche Erfolge zu verzeichnen: Bei den Paracycling-Weltmeisterschaften in Greenville/USA gewann Rekordsieger Michael Teuber aus Odelzhausen (BSV München/RSG Augsburg) Gold im Einzelzeitfahren sowie Silber im Straßenrennen. Mit Silber und zweimal Bronze im Team war Josef Neumaier (Altötting) erfolgreichster bayerischer Sportschütze bei den Weltmeisterschaften in Suhl/Thüringen. Knapp an der Medaille vorbei fuhr das bayerische Talent im Paracanoeing, Christian Mathes aus Regensburg. Sowohl bei der Weltmeisterschaft in Moskau wie auch bei der Europameisterschaft in Brandenburg belegte er, knapp geschlagen, den 4. Platz.
Drei Sportler, sieben Wettkämpfe, sieben Medaillen lautete die Ausbeute des BVS Bayern bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Swansea/Wales. Daniel Scheil (BVS Weiden) war bei seinen ersten internationalen Meisterschaften erfolgreichster Athlet der deutschen Mannschaft. Mit Deutschlandrekord im Diskuswurf und Weltrekord im Speerwurf gewann er jeweils Gold. Im Kugelstoßen holte er zusätzlich die Bronzemedaille. Im Verlauf des Wettkampfes hatte er dabei seinen eigenen deutschen Rekord von 10,25 Metern insgesamt drei Mal verbessert. Gold und zweimal Bronze erreichte die Nürnbergerin Elena Krawzow bei der Schwimm-Europameisterschaft in Eindhoven/Niederlande. 36 Medaillen regnete es bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Leichtathleten: Bayerische Sportler holten 19 Gold-, zehn Silber- und sieben Bronzemedaillen.
Ungebrochen ist der Erfolg des BVS Bayern-Projekts „Erlebte Integrative Sportschule“, kurz EISs genannt. 26 Vereine haben inzwischen das Siegel erworben, das zwei Jahre gültig ist. Danach werden die Voraussetzungen erneut überprüft. Die DJK Haidhausen und der SC Wernsbach-Weihenzell sind 2014 in die Verlängerung gestartet.

Partner

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Sozialverband VdK Bayern

vbw - Die bayerische Wirtschaft

Wertebündnis Bayern

Deutscher Behindertensportverband e.V.

Elektro Hieber
Pohlig
Berufsbildungswerk Rummelsberg

TOGU