Bericht 2. Junioren-Länderpokal in Bonn vom 24.-25.05.2014

Am Freitagnachmittag um 16.00 Uhr startete die Mannschaft des Landeskaders Bayern von München in Richtung Bonn zum zweiten Junioren-Länderpokal. Mit Zustiegen von Athleten in Augsburg, Ulm und Würzburg erreichte der Tross aus Bayern erst kurz nach Mitternacht das Ziel.

Los gehts!Das erste Spiel am Samstag bestritt die Auswahl mit den Trainern Fischer und Schmölz gegen das Team aus Schleswig-Holstein. Der Hochball erfolgte um 13.50 Uhr. Von Beginn an übernahm das Team Bayern die Kontrolle und setzte sich schnell mit 16:2 ab. Das sehr junge und unerfahrene Team aus dem hohen Norden konnte der physisch überlegenen Mannschaft aus dem Freistaat nichts entgegensetzen. Zur Halbzeit war das Spiel mit 24:2 schon vorentschieden. Das Trainerteam wechselte nun durch und ließ alle Akteure spielen. "Das am Ende deutliche 42:12 ist ein guter Start in das Turnier. Das sehr junge Team aus Schleswig-Holstein ist jedoch kein Gradmesser für uns. Für die kommenden Spiele sind wir die Außenseiter. Wir wollen aber den ein oder anderen Favoriten ärgern", sagte Fischer. Das zweite Spiel am Samstag bestritt das Team Bayern um 16.30 Uhr gegen Baden Württemberg/Rheinland Pfalz. Bereits im ersten Viertel stand es 10:0 für die deutlich überlegenen Spieler aus dem Südwesten der Bundesrepublik! Das mit mehreren Juniorenweltmeistern gespickte Team setzte sich bis zur Halbzeit auf 22:6 ab. Am Ende lautete das Endergebnis 40:12 für den Mitfavoriten. "Das Team aus Baden Württemberg/Rheinland Pfalz ist mit sehr starken und erfahrenen Spielern besetzt. Wir hatten von Beginn an viel Wurfpech und so kam das doch sehr deutliche Endergebnis zustande", berichtete eine enttäuschte Laura Fürst. Als Gruppenzweiter zog das Team Bayern jedoch in das Halbfinale am Sonntagmorgen ein. Gegner war um 10.50 Uhr das Siegerteam des Jugend-Länderpokals 2013 Nordrhein-Westfalen. Gegen NRW im BallkampfDas ebenfalls mit mehreren U19 und U22 Nationalspielern besetzte Team dominierte von Beginn an die Partie. Von 0:18 über 2:26 zur Halbzeit bis zum letztendlich klaren 10:45 ließen die Hausherren nie einen Zweifel aufkommen, wer das Parkett als Sieger verlassen würde. "Ich bin mit der Leistung unserer Mannschaft nicht zufrieden. Wir hätten uns deutlich besser verkaufen können. Im Spiel um Platz drei will ich deutlich mehr Kampfbereitschaft sehen", berichtete ein unzufriedener Fischer. Um 13.30 Uhr war das kleine Finale angesetzt. Mit dem Team Hessen wartete eine ebenfalls sehr starke Mannschaft auf das Team um Kapitän Fürst. Zu Beginn konnte die Mannschaft um Gabriel Robl und Co. ganz gut mithalten. Mit fortlaufender Zeit setzte sich jedoch das physisch starke Spiel der Hessen durch. Mit 55:21 ging somit auch das Spiel um Platz drei verloren. "Wir hatten dieses Wochenende leider nicht alle Leistungsträger dabei. Mit Florian Mach hat uns ein starker Center leider nicht zur Verfügung gestanden", ergänzte Schmölz. Mit Laura Fürst wurde jedoch wie im Vorjahr die beste weibliche Spielerin ausgezeichnet. Nach der Siegerehrung machte sich die Mannschaft auf den langen Heimweg. "Ein vierter Platz ist OK. Wir hatten mit Tobias Unterreiner, Marko Kempter, Bianka Penkwitz und Lisa Nothelfer vier Neulinge dabei, die ihre Sache sehr gut machten. Wir hätten uns jedoch gewünscht, dass wir es spielerisch ein Stück näher an die ersten drei Mannschaften geschafft hätten", resümierte das Trainerduo Fischer/Schmölz.
Endergebnis:
  1. Nordrhein Westfahlen
  2. Baden Württemberg/Rheinland Pfalz
  3. Hessen
  4. Bayern
  5. Niedersachsen
  6. Berlin
  7. Schleswig-Holstein
Punkteverteilung:
Robl 26, Sitler 23, Fürst 22, Kempter 6, Weirather 2, Fischer 2, Penkwitz 2, Unterreiner 2, Nothelfer -, Harnisch -


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