Rückblick Erster Lehrgang der Jugend

Zum ersten Wochenendlehrgang des Jahres begrüßten die beiden Trainer Fischer und Schmölz zehn Athleten in der Augsburger Anton-Betzler Halle. Vom 10.-11.5. konnten die beiden Übungsleiter auf den bevorstehenden Jugendländerpokal, der vom 23.-25.05.2014 in Bonn ausgetragen wird, hintrainieren.

Um 9.00 Uhr startete der Lehrgang mit der Begrüßung und dem Ausblick auf das Wochenende. Nach dem Warm Up und dem Stretching wurden verschiedene Korblegervarianten gefahren. Besonderen Wert legte Fischer auf das Trainieren der nicht dominanten Hand. "Je früher die Spielerinnen und Spieler es lernen mit ihrer "schwachen Hand" zu werfen, desto schneller können sie beidhändig agieren", erklärte der Trainer. Nach einer Wurfübung und einer kurzen Trinkpause versammelte Fischer die Teilnehmer um sich. Er zeigte den Spielern, wie man sich richtig in der Verteidigung aufstellt und verhält. "Offense gewinnt Spiele, Defense gewinnt Meisterschaften", die Verteidigung wird oft von den jungen Spielern vernachlässigt. "Es ist cooler, einen Korb zu erzielen als hart in der Defense zu arbeiten", ergänzte Schmölz. Mit einer Defenseübung versuchten die Athleten die Theorie in die Praxis umzusetzen. Nach einem Spiel 5 gegen 5 mit verschiedenen Vorgaben fuhren sich die Spieler aus und dehnten sich, um Verletzungen vorzubeugen. Zum Mittagessen gab es vom Hallenkiosk Salat und Pasta. In der Pause konnten sich die Teilnehmer auf Weichbodenmatten legen und ein bisschen regenerieren. Wegen den 1½ Stunden Pause mussten die müden Knochen wieder auf Temperatur gebracht werden. Mit einigen Runden um das Spielfeld und verschiedenen Lay Up-Übungen gelang dies auch. Beim Shadow Drill 1 vs. 1 wurde weiter an der Verteidigung gearbeitet. Bei dieser Übung muss ein Verteidiger einen Angreifer in einem vorgegebenen Korridor daran hindern, an ihm vorbeizukommen. "Diese Übungen sind nicht beliebt, weil man sehr hart arbeiten muss", erklärte Fischer. Die Umsetzung der erlernten Skills wurde bei einem Spiel 5 gegen 5 getestet. Nach einer 20-minütigen Pause ging es in die dritte Session. Mit dem Shadow Drill 2 vs. 2 wurde die Defensearbeit fortgesetzt. Mit einer letzten Wurfübung und einem Abschlussspiel wurde der erste Tag beschlossen. "Ich bin ziemlich kaputt, aber es hat auch viel Spaß gemacht", berichtete Bastian Kolb müde. Geduscht und im Hotel angekommen trafen sich die Trainer mit den Spielern im Vorraum der Unterkunft. Mit einem kurzen Resume des Trainings gab das Trainergespann einen Ausblick auf den kommenden Tag. Nach einem guten Abendessen und der Festlegung der Nachtruhe war der restliche Abend zur freien Verfügung.
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um sieben Uhr. Gestärkt mit einem reichhaltigen Frühstück und der Fahrt zurück zur Halle starteten die Lehrgangsteilnehmer um 9.00 Uhr mit dem Training. Nach dem Warm Up und den Korblegern wurden verschiedene Wurfeinheiten von den Spielern abverlangt. Mit der Fortführung der Defensearbeit konnten spielnahe Situationen simuliert werden. Zum Abschluss des praktischen Teils des Lehrgangs spielten die Athleten ein freies Spiel. Nach dem Mittagessen, das wieder im Hallenkiosk serviert wurde, folgte ein theoretischer Vortrag zum Thema Doping. Herr Dr. Schnell von der Unfallklinik in Murnau referierte über die Gefahren von der Einnahme verbotener Substanzen. Die Teilnehmer hörten interessiert zu und stellten dem Sportarzt noch einige Fragen zum Thema. "Es war sehr interessant zu erfahren, wie gefährlich Doping für die Gesundheit ist", sagte Tobias Unterreiner. Zum Ende trafen sich die Spieler und Trainer nochmals in der Halle und beschlossen den Lehrgang. "Es war ein konstruktives Wochenende mit vielen positiven Erkenntnissen. Für den anstehenden Jugendländerpokal sehe ich durchaus Chancen, den ein oder anderen favorisierten Landesverband zu ärgern", resümierte Fischer.


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