BVS Bezirk Niederbayern - 28. Übungsleitertreff in Straubing

Zum Workshop mit der Möglichkeit der Lizenzverlängerung hatte der Bezirk Niederbayern diesmal mehr Interessenten, als der Lehrgang aufnehmen konnte. Das beweist, dass unsere Übungsleiter nicht nur ihre Pflichtübung ableisten, sondern ihre ehrenamtlichen Aufgaben in der Durchführung des Rehasportes sehr ernst nehmen.

So konnte Charlotte Dowrtiel,  Fachwartin für Rehasport, viele Teilnehmer begrüßen, die sich außerhalb der Pflichtübung einfach für die ausgewählten Themen interessierten.
Karl Schwanner, ein umfangreich  und erfahrener Qi-Gong-Lehrer und Übungsleiter in verschiedensten Präventionsbereichen, zeigte auf, dass der trainierte Beckenboden das Kraftzentrum und die Stütze unseres ganzen Körpers , aber auch unserer Vitalität und Lebensfreude ist. Einfach zu erlernende Übungen machten es möglich, in dieser kurzen Zeit Körpererfahrung zu sammeln bzw. zu trainieren, sein Hintergrundwissen zu erweitern und dabei die Harmonie des Körpers und Geistes zu schulen. Wichtig sei  bei diesen Übungen die Ausführung und Achtsamkeit, um die Auswirkungen auf die Organe, die Gelenke und auch Muskeln und Sehnen, aber auch auf den Energiefluss und damit die Vitalität sicherzustellen. Auch im dargebotenen Gesundheits-Muskeltraining mit der ganzheitlichen Übungsmethode sind östliches und westliches Wissen verbunden, was gerade bei unserem Klientel mit immer stärker auftretenden Mehrfacherkrankungen nicht mehr wegzudenken ist.
Sport und Krebs- diesem Thema hatte sich Frau Dr. Gabriele Mehnert, Sportbiologin und Dozentin am IFS Erlangen verschrieben.  Sie verstand es, die ÜL abzuholen wie auch unsere Teilnehmer in derRehagruppe abgeholt werden müssen und zeigte sehr anschaulich die Zusammenhänge und Besonderheiten  der Bewegungstherapie und des Sports auf. Sie verschaffte uns einen Überblick der Eigenheiten verschiedener Krebserkrankungen, deren Behandlungsmöglichkeiten und dem schwierigen Unterfangen für den Betroffenen, in den Alltag und zur Lebensfreude zurückzufinden.
Sehr anschaulich und mit viel Spaß und Lachen wurde in der Praxis aufgezeigt, wie auch die Betroffenen Erfolgserlebnisse erfahren können und die Ansätze, die Krankheit aus dem Mittelpunkt des Lebens zu verbannen. Anhand von Übungen zu Geschicklichkeit, Gleichgewicht, sorgfältiger Mobilisation und Dehnung  von Sehnen und Muskeln, angereichert mit kleinen Handgeräten war viel Abwechslung gegeben, wobei bewusst zur Kontaktaufnahme sehr viel partnerweise gearbeitet wurde. Natürlich kann auch Musik, jedoch dosiert, sehr gut eingesetzt werden. Auch wenn noch keine eigene Gruppe für Krebsnachsorge besteht, ist dieses Wissen nötig für den ÜL, da in sämtlichen Gruppen, sei  es Orthoädie oder Herzsport, immer wieder Betroffene sind
Zu guter Letzt zeigte Charlotte Dowrtiel anhand von Therakreisel, aber auch von Matten auf, wie Frakturprophylaxe immer wieder in die Stundenbilder eingebaut werden kann. Allein eine weiche Sportmatte, wenn keine Balancpads vorhanden sind, bietet viele Möglichkeiten. Hier ist es immer wichtig, das Training stufenweise aufzubauen, wobei die Koordinationsübungen mit Gleichgewichtsübungen kombiniert, eine anspruchsvolle Steigerung darstellen.
Zum Abschluss erfolgte noch ein  Erfahrungsaustausch und der Hinweis auf das Symposium in Erlangen, das äußerst wichtig für den Stellenwert des Rehasports in der Öffentlichkeit bis hin zur Politik und den Kostenträgern ist. Ausgestattet mit neuem Wissen und Skripten der Referenten konnten die Teilnehmer in die Übungsleiterarbeit starten.
Ein Dank gilt unserem Sportwart Alois Grasl und seiner Frau, die uns mit Getränken und köstlichem Kuchen bestens versorgten.

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   


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