Deutsche Hallenmeisterschaft im Para Bogenschießen
Am 07. und 08.03.2026 fanden in Gera die diesjährigen Hallen Deutschen Meisterschaften im Para Bogenschießen statt. Aus Bayern hatten diesmal gleich sechs Athleten den Weg ins benachbarte Thüringen gefunden.
Ausgerichtet wurde die Meisterschaft von der BogenSportGemeinschaft Thüringen/Gera e.V., vertreten durch Mario Oehme. Die Wettkampfstätte war einer Deutschen Meisterschaft mehr als würdig. Das großzügige Platzangebot einer modernen vierfach Sporthalle wurde durch das herzliche Engagement von unzähligen Helfern hervorragend ergänzt. An dieser Stelle ein herzlicher Dank für die großartige Location und die perfekte Ausrichtung!
Geleitet wurde von der organisatorischen Seite her die Veranstaltung vom Abteilungsvorstand und Routinier Alexander Sturm. Die Leitung des Wettkampfes geschah durch den langjährigen Abteilungsvorstand und hier in Gera den Leitenden Kampfrichter Rainer Schemeit.
Diesem Trio Sturm/Schemeit/Oehme gelang eine perfekt ablaufende Deutsche Meisterschaft, die für kommende Veranstaltungen die Messlatte gehörig nach oben gelegt hat.
Die, im Rahmen der DM gleichlaufende Klassifizierung, wurde durch die Deutsche Chefklassifiziererin Hanna Thiesmann ebenfalls hervorragend durchgeführt.
Sportlich lief diese Deutsche Meisterschaft für die Bayerischen Teilnehmer sehr erfolgreich.
In der Recurve Herrenklasse AB konnte Benedikt Hönisch vom BCS Reuth den vierten Platz ergattern. Mit seinen erreichten 479 Ringen hielt er Anschluss an das Podium. Bemerkenswert hierbei ist aber, mit diesem Ergebnis hat er seinen persönlichen Rekord aufgestellt.
Ebenfalls in der Recurve Herren Klasse, aber bei den Rollis in der Klasse W2 erreichte Philip- Mario Sauren mit 447 Ringen den zweiten Rang und durfte mit einer Silbermedaille den Wettkampf beenden.
Bei den Recurve Senioren A in der Klasse W2 ging für den BSV Erlangen Routinier Horst Braunschläger an den Start. Mit 423 Ringen konnte der Mittelfranke den vierten Rang in die Universitätsstadt mit heimbringen.
Ebenfalls der Recurvebogen, ebenfalls bei den erwachsenen Herren, allerdings bei den Sehbehinderten in der Klasse SB3 startete Sebastian Kollarek für die Feuchter Bogenschützen. Sebastian startete mit einem neuen Guide (bei den Sehbehinderten der Spotter) und konnte 387 Ringe erzielen. Auf der abschließenden Siegerehrung wurde Sebastian für diese Leistung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Der letzte Recurvestarter für Bayern war Egbert Stanka. Er startete für die Bogenschützen Oberdürrbach mit dem Blankbogen. Egbert konnte nicht ganz an seine sonst für ihn gewohnten Leistungen anknüpfen. Trotzdem erreichte er schöne 342 Ringe und konnte den Wettbewerb auf dem siebten Rang seiner Klasse beenden.
Ebenfalls für Oberdürrbach ging Gerold Glücksstein an den Start. Er war der einzige Vertreter der Compoundschützen aus Bayern auf der Deutschen Meisterschaft. Kurz vor seinem ersten Start auf der Bundesdeutschen Meisterschaft musste Gerold noch national klassifiziert werden. Im direkten Anschluss daran erreichte er mit starken 524 Ringen den sechsten Rang, eine beachtliche Platzierung im Mittelfeld seiner sehr starken Klasse, der Compound Senioren.
Zu guter Letzt sei noch die Länderwertung Recurve erwähnt. Hier schafften die Starter Hönisch, Sauren und Braunschläger ebenfalls den Sprung auf das Podest und wurden mit Bronze dekoriert!
Sehr zufrieden mit den Bayerischen Athleten, so das Fazit von Landestrainer Schwarz. Mit zwei Podestplätzen in der Einzelwertung und einem Bronzeplatz für die Ländermannschaft können wir sehr zufrieden sein.
Trotz alle dem bleibt das erklärte bayerische Ziel, die Qualifikationsquote zu den Deutschen Meisterschaften in Hamm im August 2026 weiter zu steigern!