EISs-Gütesiegel an SC Dietersheim 1963 e.V. für inklusive Tischtennis-Gruppe verliehen
Herzlichen Glückwunsch

Gruppenbild mit den Teilnehmer*innen der EISs-Gruppe, Übungsleitende, Helfer und Eltern sowie Vertreter*innen des Verbands.

Ein besonderer Moment für den SC Dietersheim 1963 e.V.: Im Rahmen des Trainings der inklusiven Tischtennis-Gruppe „GEMEINSAM STARK“ wurde der Verein am vergangenen Donnerstag (23.07.2026) mit dem EISs-Siegel (Erlebte Inklusive Sportschule) ausgezeichnet. Die Verleihung würdigt Vereine, die Inklusion nicht nur fördern, sondern sie im Vereinsalltag aktiv und nachhaltig leben.

Die Siegelübergabe fand während der Trainingspause statt. Die Sportler*innen der Gruppe, einige Eltern sowie Vereinsvertreter nahmen an diesem besonderen Anlass teil. Auch der 1. Vorsitzende Reinhard Pelzer ließ es sich nicht nehmen, während des Trainings vorbeizuschauen und der Gruppe persönlich zu gratulieren und den Übungsleitenden für ihr Engagement im Verein zu danken.

Stellvertretend für die Landesgeschäftsstelle des BVS Bayern überreichten Rebekka Klobe, Referentin für Inklusions- und Breitensport, sowie Dietmar Kleinert, Bezirksvorsitzender des BVS Bezirks Mittelfranken, die Urkunde an die beiden Übungsleitenden Mandy und Christian Putz. Die Auszeichnung ist zugleich eine Anerkennung für das große Engagement aller Beteiligten, die das inklusive Angebot des SC Dietersheim mit viel Herzblut gestalten.

Mit viel Einsatz leiten Christian und Mandy Putz die Gruppe „GEMEINSAM STARK“ und schaffen Woche für Woche einen Ort, an dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben, Freundschaften schließen und Gemeinschaft erleben können. Unterstützung erhalten sie dabei auch von ihrem Sohn Gian Luca, der an diesem Tag das Aufwärmtraining übernahm und damit ebenfalls zum gelungenen Training beitrug.

Leider konnte Heide Roth, Bezirks-Sport- und Spielwartin des BVS Bezirks Mittelfranken, krankheitsbedingt nicht an der Siegelübergabe teilnehmen. Sie wäre ebenfalls vor Ort gewesen, da sie den SC Dietersheim seit längerer Zeit eng begleitet. Der Verein ist unter anderem Ausrichter des inklusiven Tischtennisturniers des BVS Bezirks Mittelfranken und engagiert sich damit weit über das eigene Vereinsleben hinaus für den inklusiven Sport.

Die Gruppe „GEMEINSAM STARK“ zeigt eindrucksvoll, wie Gemeinschaft, Vielfalt und gegenseitige Unterstützung im Sport und auch darüber hinaus selbstverständlich gelebt werden können. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung und verbindet Bewegung, Sport und gemeinsame Freizeitgestaltung. Dabei stehen nicht sportliche Leistungen im Vordergrund, sondern das Miteinander, gegenseitige Wertschätzung. Dass Inklusion beim SC Dietersheim weit mehr als ein einzelnes Projekt ist, zeigt insbesondere die Tischtennisabteilung. Hier besitzt das Thema einen hohen Stellenwert und wird mit weiteren Angeboten aktiv gelebt. Neben der Gruppe „GEMEINSAM STARK“ gehören unter anderemPingPongParkinson, verschiedene Trainingsgruppen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie weitere inklusive Aktionen und Veranstaltungen zum vielfältigen Angebot. Damit schafft der Verein vielfältige Möglichkeiten, Sport gemeinsam zu erleben und Barrieren abzubauen. Genau dieses gelebte Verständnis von Inklusion macht den SC Dietersheim zu einem würdigen Träger des EISs-Siegels.

Neben der offiziellen Ehrung blieb ausreichend Zeit für persönliche Gespräche und einen intensiven Austausch. Rebekka Klobe und Dietmar Kleinert erhielten dabei einen umfassenden Einblick in die vielfältigen inklusiven Angebote sowie die zukünftigen Vorhaben des Vereins. Der SC Dietersheim machte deutlich, dass Inklusion hier kein einzelnes Projekt ist, sondern ein fester Bestandteil des Vereinslebens.

Mit der Auszeichnung reiht sich der SC Dietersheim 1963 e.V. in eine wachsende Zahl bayerischer Sportvereine ein, die sich aktiv für eine inklusive Sportlandschaft einsetzen und diese sichtbar mitgestalten.
Wir gratulieren dem SC Dietersheim/Tischtennisabteilung herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!


Das Projekt wird in der Anschubfinanzierung aus Mittel des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.
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Das Projekt wird in der Anschlussfinanzierung wird aus Mittel des Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration gefördert.

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