Inklusionsfußball-Turnier
1 . Franken Cup von FV1912 Bamberg und goolkids

© Claus-Riegl

Seit zehn Jahren setzt sich der Förderkreis goolkids e.V. in Bamberg und Umgebung durch Sport für Inklusion und Integration sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher sowie von Menschen mit Behinderung ein. Als besonders wirkungsvoll hat sich dabei der Fußball erwiesen.
In Kooperation mit dem Förderkreis goolkids e.V. und dem BVS Bayern richtet der FV1912 Bamberg dieses Inklusionsfußball-Turnier aus. Spaß und MITeinanderstanden hierbei absolut im Vordergrund. „Sport verbindet Menschen und fördert den Teamgeist“, sagen die Verantwortlichen vom FV 1912 über den Franken Cup.
Auch konnten wieder neue Freundschaften zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft entstehen und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung im sportlichen Spiel ebenfalls vorangetrieben werden.

Ende Mai traten in diesem Sinne 8 Mannschaften aus der fränkischen Region gegeneinander beim Cup an. Teilnehmer*innen waren neben dem eigenen Team FV 1912 goolkids Bamberg unter anderem auch der 1. FC Nürnberg mit 2 Teams, Heiners Traum11, SpVggEtzelskirchen, die BrüggnbauerNürnberg, Post-SV Nürnberg, OBO Coburg und viele einzelne Spieler, die bisher noch zu keinem Team gehörten.

Vorgesehen war das Turnier dabei für Teams auf inklusivem Spielniveau, die allesamt aus mindestens genauso vielen Spieler*innen mit Behinderung bestehen mussten, wie ohne. Dabei kann es sich um Beeinträchtigungen unterschiedlichster Art handeln. Wie der FV1912 besonders betont, stand nicht so sehr der Wettbewerb oder Platzierungen im Vordergrund, sondern Spaß, Begegnung und natürlich das MITeinanderrund um die Spiele. Denn für den FV1912 und seinem Förderer goolkids ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die noch mehr Aufmerksamkeit verdient.

Bevor um 11 Uhr der Anpfiff für erste Spiel ertönte, wurden auch viele Einzel-Spieler*innen ohne eigenes Team nach ihren Voraussetzungen eingeteilt. Jedes Teams bestand dann aus sechs Feldspieler*innen plus Torwart*in. In zwei Gruppen spielt jede Mannschaft gegen jede andere um die Platzierungen für die Finalrunde. Dort trugen die beiden Gruppenersten und Gruppenzweiten die Halbfinals aus –der*die Sieger*in zog ins Endspiel ein. Die übrigen Teams spielen gegen ihren gleich platzierten Gegner der jeweils anderen Gruppe um die folgenden Plätze. Obwohl für die Veranstalter eine Platzierung nebensächlich ist, die Spieler*innen haben natürlich ihren Ehrgeiz. Kein Wunder, dass die Entscheidung deshalb erst im 7m-Schießen an die Brüggnbauerging. Und auch wenn Spaß und Inklusion im Vordergrund standen, gab es doch etwas zu gewinnen. So konnten alle Mannschaften am Ende einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Für das leibliche Wohl war sowohl für die vielen Sportler*innen als auch für Besucher*innen bestens gesorgt. Die Anlage des FV1912 in der Armeestraße war einfach ein idealer Spielort für diesen Tag. Der Eintritt ist natürlich frei, was v.a. durch die Förderung des BVS Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales möglich ist.

Bericht: FV 1912 Bamber e.V., Christian Bauer (Vorstand), Robert Bartsch (Abteilungsleiter)


Die Veranstaltung wird aus Mittel des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Logo: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Mittelfranken Inklusion