Das Inklusionsmobil des Deutschen Behindertensportverbands zu Gast beim Grundschulwettbewerb „Jugend trainiert“ beim FC Bayern München
Perspektivwechsel beim diesjährigen Wettbewerb

© Deutsche Schulsportstiftung / sampics

Bewegung, Begeisterung und ein Perspektivwechsel standen beim diesjährigen Grundschulwettbewerb „Jugend trainiert“ auf dem Gelände des FC Bayern München an der Säbener Straße im Mittelpunkt. Rund 120 Kinder aus drei Münchner Grundschulen kamen zusammen, um sich an abwechslungsreichen Stationen auszuprobieren, gemeinsam Herausforderungen zu meistern und vor allem jede Menge Spaß an Bewegung zu erleben.

An insgesamt fünf Stationen des Wettbewerbs konnten die Schülerinnen und Schüler ihre sportliche Leistung, Geschicklichkeit und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Für strahlende Gesichter sorgten dabei nicht nur die vielfältigen Bewegungsangebote, sondern auch der Besuch zahlreicher prominenter Gäste. Bayerns Kultusministerin Anna Stolz, der dreifache Biathlon-Olympiasieger und „Jugend trainiert“-Pate Michael Greis sowie FC-Bayern-Nachwuchsprofi Wisdom Mike unterstützten die jungen Sportlerinnen und Sportler vor Ort.

Erstmals war in diesem Jahr auch das Inklusionsmobil, eine gemeinsame Aktion des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), REWE und der Aktion Mensch, Teil des Grundschulwettbewerbs. Unter dem Motto „Sport vereint“ erlebten die Kinder an verschiedenen Mitmachstationen, wie inklusiver Sport Barrieren abbaut und Perspektiven verändert. Beim Rollstuhlbasketball sammelten sie erste Erfahrungen im Sportrollstuhl, probierten Sportprothesen aus und setzten sich im Rahmen verschiedener Selbsterfahrungsangebote mit den Hürden auseinander, denen Menschen mit Behinderungen im Alltag und beim Sport begegnen können.

Besonders eindrucksvoll war, die Offenheit und Neugier, mit der die Kinder die Angebote annahmen. FC-Bayern-Profi Wisdom Mike testete selbst die Sportprothesen, während auch das Maskottchen Tiger Toni im Sportrollstuhl Platz nahm. Kultusministerin Anna Stolz informierte sich vor Ort über die vielfältigen Angebote des Inklusionsmobils und tauschte sich mit den Verantwortlichen über die Bedeutung inklusiver Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche aus.

Der Besuch des Inklusionsmobils zeigte, wie Inklusion im Sport gelingen kann: durch gemeinsames Ausprobieren, Begegnungen auf Augenhöhe und die Erfahrung, dass Sport Menschen unabhängig von individuellen Voraussetzungen verbindet. Für die teilnehmenden Kinder war es ein erlebnisreicher Tag voller Bewegung, neuer Eindrücke und wertvoller Perspektivwechsel – und ein weiterer Schritt hin zu einem Sport, der für alle selbstverständlich zugänglich ist.

Bericht: DBS
Bilder: © Deutsche Schulsportstiftung / sampics


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