Para Judo

Judo ist eine aus Japan stammende Kampfsportart, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch nach Deutschland kam. Übersetzt bedeutet Judo "sanfter Weg". Es handelt sich hierbei um ein System aus Stand- und Bodentechniken, die durch den Begründer des Judo "Jigiro Kano" (1860-1938) aus dem Jiu-Jitsu entwickelt wurden. Das System besteht im Wesentlichen aus Wurf- und Falltechniken im Stand, sowie Halte-, Hebel- und Würgetechniken am Boden. Im Vordergrund steht hierbei eine ganzheitliche Leibesertüchtigung und die Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen. In Deutschland wird dieser Sport von ca. 170.000 Aktiven betrieben. Ein Einstieg ins Judo ist schon mit 4-5 Jahren möglich und kann bis ins Hohe Alter betrieben werden. Im Jahr 1964 wurde Judo im Männerbereich olympisch. Bei den olympischen Spielen in Barcelona fanden dann auch erstmals Wettkämpfe für weibliche Judoka statt.

Auch Menschen mit einer Behinderung können Judo betreiben. Für blinde und sehgeschädigte ist Judo seit 1988 bei den Paralympics fester Bestandteil im Sportprogramm. Darüber hinaus wird diese Sportart auch von Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Einschränkung betrieben. In den meisten Fällen werden diese in den Sportvereinen integriert und trainieren dann gemeinsam mit Sportlerinnen und Sportlern ohne Einschränkungen.

Daneben bieten einige Vereine in Bayern auch spezielle Trainingsangebote an, um Menschen mit einem Handicap den Einstieg in die Sportart Para Judo zu erleichtern.

Der BVS Bayern berät und informiert Sie gerne und kann auch den persönlichen Kontakt zu einem in Ihrer Nähe befindlichen Judo-Verein gerne herstellen. Selbstverständlich stehen wir auch für Trainerinnen und Trainer als Ansprechpartner zur Verfügung.

Para Judo
Kontakt

Christian Zeilermeier

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Tel. 089 / 21269070